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Ein Badezimmer mit Holz

Holz ist eines der beliebtesten Materialien, wenn es darum geht, dem neuen Badezimmer ein warmes gemütliches Flair zu verleihen. Vom rustikalen Landhaus-Stil über moderne Kombinationen mit Beton und Stein – mit diesem Material alles möglich.

Doch es tauchen immer wieder Unsicherheiten und Fragen auf. Darf Holz wirklich nass werden? Welches Holz eignet sich für mein neues Bad? Welchen Schutz braucht es, um lange schön auszusehen?

Wir haben hier alle wichtigen Informationen und Tipps für dich zusammengestellt:

1 Planung

Der erste Schritt für ein Bad mit Holz ist die Planung und Wunschfestlegung.
Was soll aus Holz sein?
Der Boden, die Wandverkleidung oder die Badezimmermöbel? Welche Kombinationen mit anderen Materialien sind möglich? Welche sehen gut aus?

2 Welche Holzart eignet sich?

Die Auswahl der geeigneten Holzart ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Planung deines Traumbades. Viele Holzarten können von Anfang an ausgeschlossen werden, da sie sehr empfindlich gegenüber Feuchtigkeit und Wasser sind.

Diese Holzarten sind gut geeignet für Badezimmer:

  • Eiche
  • Buche
  • Ahorn
  • Mango
  • Bambus
  • Walnuss
  • Teak
  • Robinie

Eine weitere Alternative sind thermisch modifizierte Holzarten. Sie erhalten durch Erhitzung eine reduzierte Wasseraufnahmefähigkeit – diese Holzarten benutzt man auch gerne für Terrassen.

Nadelhölzer eigenen sich wiederum gar nicht, da sie extrem weich sind und schnell aufquellen können.

Generell gilt: Das Holz sollte wenn möglich nicht längere Zeit größeren Wassermengen ausgesetzt sein. Pfützen nach dem Duschen oder der Gesichtsreinigung schnell abtrocknen. Wenn Wasser doch mal in das Holz einzieht, ist die Versiegelung mit Öl oder Wachs zeitnah zu erneuern. Damit das Holz nicht schimmelt und die Beschichtung nicht platzt, ist es wichtig, dass du es ausreichend versiegelst und regelmäßig prüfst.

3 Holzboden im Bad

Oft reicht bereits ein Holzboden, um dem Bad Wärme und Geborgenheit zu geben. Aber auch hier solltest du einige Dinge beachten:

Tropenhölzer oder die heimische Eiche eignen sich sehr gut. Ein Schutz aus Öl, Lack oder Wachs ist aber bei jedem Holz erforderlich.
Der Holzboden sollte regelmäßig ca. 2–3 Mal im Jahr mit Hartwachsöl nachbehandelt werden. So bleibt er langfristig resistent gegen Schmutz, Schimmel und Wasser.

Wem das zu viel Arbeit ist – für den gibt es auch tolle Fliesen in Holzoptik.

4 Badezimmermöbel aus Holz

Ob ein Regal, ein Schrank oder ein Waschtisch mit rustikaler Holzplatte, Holz ist ein vielseitiges Material für deine kreativen Ideen. Oft reicht ein Element aus Holz, um das Badezimmer in eine gemütliche Wohlfühl-Oase zu verwandeln.

Holz leitet Wärme schlecht, deshalb fühlen sich Wände und Böden aus diesem tollen Naturmaterial immer angenehm warm an. Menschen frieren sogar weniger in einem Badezimmer, das in Erd- und Holztönen gestaltet ist.

Rustikaler Landhaus-Look oder Loft-Ambiente? Im Trend liegen Möbel und Böden aus dunklen Hölzern.

Wenn du robustes Holz aus heimischen Beständen wünschst, entscheide dich für Lärche – das Holz ist heller als Tropenholz, hat aber ebenso gute selbstkonservierende Eigenschaften.

5 Die richtige Pflege

So kompliziert, wie du vielleicht denkst, ist die Pflege von Holz gar nicht. Kleine Verunreinigungen lassen sich schnell mit lauwarmem Wasser und einem Lappen entfernen. Hartnäckigen Schmutz solltest du mit einem milden Reiniger entfernen.

Tipp: Holz kannst du hervorragend mit Holzseife behandeln. Sie zieht schnell ein und schützt das Holz perfekt vor Wasserflecken.

Fazit:

Neben einer gemütlichen Atmosphäre bringt Holz im Badezimmer sogar Vorteile für das Raumklima und die Bekämpfung von Bakterien mit sich.

Hier findest du mehr Inspiration zu Thema „Holz im Bad“.