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Aus Alt macht neu!

Du lebst in einem wunderschönen Altbau und planst in dein neues Badezimmer? Dabei gibt es viel zu beachten und dir stellen sich vielleicht wesentlich mehr Hindernisse als bei der Planung in einem Neubau. Doch was ist eigentlich ein Altbau und was muss ich bedenken, damit das neue Badezimmer ein voller Erfolg wird?

Eine klare und einheitliche Definition für den Begriff Altbau zu finden, ist gar nicht so leicht. Er ist nicht klar definiert, bezeichnet aber im Grunde genommen Bauwerke und Wohnungen, deren Bau vor 1949 erfolgte. Typisch für den Altbau sind seine hohen Decken und Fenster sowie die Holzdielen, oft sind die Decken mit Stuck verkleidet. Doch so schön der Altbau auch ist, so kompliziert ist auch der Umbau. Oftmals muss eine Teil- oder sogar eine Komplettsanierung erfolgen.


Worauf muss ich achten?

 

Eine Renovierung oder ein Umbau sind nie ein leichtes Unterfangen, daher ist die richtige Planung das A und O – insbesondere beim Badezimmer. Immerhin wirst du sehr viel Zeit dort verbringen und solltest jeden Moment auch genießen können. Dies erreichst du durch ein durchdachtes Design und das technische Know-how eines Experten, gerade wenn der Altbau dich vor besondere Herausforderungen stellt.

Leitungen und Armaturen sind oftmals nicht mehr auf dem neuesten Stand und müssen bei einer Entkernung erneuert werden. Hierbei werden die alten Armaturen entfernt und die Leitungen für Wasser, Abwasser und Elektrik erneuert. Es empfiehlt sich gründlich vorzugehen und wirklich alle Leitungen auszutauschen, denn im Durchschnitt halten sie nur vierzig Jahre lang.

Ist dies geschafft, geht es an die Planung für den Grundriss des neuen Badezimmers . Hier muss man sich bei kleinen Bädern die Frage stellen, ob man das Bad vergrößern möchte. Das geht einerseits mit einem Wanddurchbruch oder auch der Entfernung einer nicht tragenden Wand. Doch auch mit einem kleinen Bad hat man alle Möglichkeiten. Eine weitere Frage ist, ob man sich eine Badewanne oder eine Dusche zulegt.

Entscheidet man sich für eine Badewanne, muss der Boden stabil genug sein. Denn gerade eine freistehende Badewanne braucht einen Boden, der die Last auch verteilen kann. Dazu werden größere und lastverteilende Bodenplatten benötigt. Zudem sollte die Badewanne selbst mit Wannenträgern anstatt mit Füßen ausgestattet sein. Während der Druck bei den Füßen punktuell wirkt, verteilt er sich bei einem Träger auf eine größere Fläche.

Alte Fenster sollten ebenfalls ausgewechselt werden, da sie oft nur aus einer einfachen Glasscheibe gemacht sind. Moderne Fenster hingegen bestehen aus mindestens zwei Scheiben mit multiplen Dichtungsebenen, die Nässe und Kälte abhalten. Für den optimalen Luftaustausch sollte man darauf achten, dass die Tür einen Schlitz besitzt.

Unser Tipp:

Der Schallschutz ist im Altbau ebenfalls ein wichtiges Thema, auch im Bad. Durch eine Ummantelung der neu verlegten Rohre mit mineralischen Dämmstoffen und einer schlauen Anbringung der Abwasserleitungen an den schallentkoppelten Schellen der Wände werden Geräusche minimiert.

© Hoesch

 

Jetzt bist du bestimmt schon mitten in der Überlegung, wie du deinen Altbau renovieren kannst und wie dein zukünftiges Badezimmer aussehen soll. Mit unseren Ideen und Tipps werden deine Vorstellungen zur Realität und du kannst sichergehen, dass dein Bad ein voller Erfolg wird. Wenn du Inspiration brauchst, dann stöbere doch mal in unseren "Pinterest Galerien" oder besuche uns auf "Facebook". Wir zeigen dir, was alles möglich ist.